In der Welt sein.

Er hoffe auf das, was ausserhalb dessen liege, was uns bekannt sei, antwortete der Benediktinermönch David Steindl-Rast auf die Frage, ob er Hoffnung habe für die Welt. Denn das Bekannte, das zu Erwartende, sei wenig hoffnungsvoll. Diese Aussage hat mich sehr berührt.

Ich denke, die Welt braucht neue Wege – die alten haben sich nicht bewährt – und wir brauchen die Welt. Was ist der Körper anderes, als Welt und umgekehrt? Können wir auf neue Weise in diesem Körper sein, ihn beleben und erfahren? Können wir zusammen unbekannte Pfade entdecken?

Sich zurückziehen und zur Ruhe kommen – das ist der Anfang. Den Körper sich selber spüren lassen, getragen von der Erde, geatmet und genährt. Erst wenn das System sich entspannt, können sich neue Möglichkeiten entfalten. Erst dann kann etwas geschehen, das wir nicht erwartet hätten.

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